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Farbgehirnkartierung / Z-Wert

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Nach der EEG-Aufzeichnung verarbeiten wir die Hirnwellendaten in der Nx-Link-Datenbank, die von der New York University entwickelt und von der FDA zugelassen wurde. Dies ermöglicht uns den Vergleich der Hirnwellen mit anderen Hirnwellen, mit normalen Mustern für die jeweilige Altersgruppe des Patienten und mit bestimmten Krankheitsgruppen.

Mithilfe einer Berechnungsmethode namens Z-Score liegen normale Wellen im schwarzen Bereich (0,0), wie in der untenstehenden Grafik dargestellt. Steigt die Welle deutlich vom Normalwert ab, wird ein Z-Score von +2 oder sogar +3 in Gelb und Weiß angezeigt. Sinkt sie ab, wird ein Z-Score von -2 oder sogar -3 in Blautönen angezeigt.

Die Datenbank zeigt außerdem an, ob die Welle nicht zu der verglichenen Krankheitsgruppe gehört. Selbst wenn keine Krankheit vorliegt, kann die beobachtete Desorganisation der Hirnwellen Unbehagen auslösen. In diesem Fall können Neurofeedback-Übungen sinnvoll sein.

Der Patient/die Patientin lernt, die gewünschte Welle zu verstärken und die unerwünschte Welle zu dämpfen.

Die farbige Hirnkarte dient uns als wichtige Referenz. Wir untersuchen, welche Hirnwellen verändert werden müssen und wie diese mit den Beschwerden des Patienten korrelieren.

Wir können die Veränderungen nachvollziehen, indem wir die QEEG-Datenbankaufzeichnung nach jeweils 20 Stunden Neurofeedback-Sitzungen wiederholen und mit anderen QEEG-Datenbanken vergleichen.

Neurofeedback ist ein Gehirntraining, bei dem in kontrollierten Patientenstudien keine Nebenwirkungen festgestellt wurden.

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