QEEG-DATENBANK

QEEG-Datenbank:
Zur Erfassung der Beschwerden wird ein Vorgespräch geführt. Dabei werden Informationen zu gesundheitlichen Problemen sowie gegebenenfalls zu Schule, Beruf und Familie gesammelt.
Anschließend wird, falls erforderlich, eine digitale EEG-Aufzeichnung (QEEG) durchgeführt.
Forschungen haben gezeigt, dass der Ursprung der elektrischen Hirnaktivität in der weißen Substanz (Thalamus) liegt und dass Milliarden von Nervenzellen in der grauen Substanz durch ihre Vernetzung zu dieser Aktivität beitragen.
Die neurometrische Analyse mithilfe der QEEG-Datenbank liefert Ärzten wertvolle Informationen zur Diagnose vieler psychiatrischer Erkrankungen. Dabei werden die elektrischen Signale im Gehirn analysiert. Alle QEEG-Variablen werden mit einem z-Score berechnet. Für die jeweilige Altersgruppe gilt eine Standardabweichung von ± 2 als normal. Eine höhere Standardabweichung weist auf eine Neuropathologie und deren Schweregrad hin.
Zahlreiche Studien belegen, dass Patienten mit normalisierten z-Scores am meisten von einer Neurofeedback-Behandlung profitieren.
Vor Beginn des Biofeedbacks (EEG-Biofeedback: Neurofeedback) wird das Gehirn-EEG digital aufgezeichnet, um die zu behandelnden Bereiche zu bestimmen. Diese Aufzeichnungen können während oder nach der Behandlung wiederholt werden. Ziel ist es, zu überprüfen, ob die notwendigen Anpassungen vorgenommen wurden.
QEEG-Aufzeichnung: Eine Kappe mit Elektroden wird auf die Kopfhaut aufgesetzt, und die elektrische Hirnaktivität wird digital mit einem QEEG-Gerät (digitales EEG) aufgezeichnet. Die Aufzeichnung erfolgt mit FDA-zugelassener 128-Hz-Digital-EEG-Technik. Die Elektroden werden mithilfe des internationalen 10/20-Systems in der Kappe platziert. Die Aufzeichnung erfasst die elektrische Aktivität der frontalen, zentralen, temporalen, parietalen und okzipitalen Hirnregionen. Das Gehirn erzeugt vier Arten von elektrischer Aktivität, die sich durch ihre Frequenz pro Sekunde unterscheiden.
Neurometrisches Analysesystem:
Die QEEG-Ergebnisse werden mithilfe FDA-zugelassener neurometrischer Analysesysteme wie NxLink und Neuroguide verarbeitet, um die Diagnose zu unterstützen. Die Z-Scores und Auffälligkeiten der Patienten werden identifiziert, und ein Bericht wird der Familie zur Verfügung gestellt.
QEEG-integriertes Neurofeedback: Im Anschluss daran beginnen regelmäßige Neurofeedback-Trainingssitzungen. Diese Sitzungen dauern etwa 60 Minuten und sollten mindestens viermal pro Woche stattfinden. Tägliche Sitzungen sind sogar noch effektiver. Erste Veränderungen zeigen sich bereits nach 15 bis 20 Sitzungen, in manchen Fällen sogar erst nach der 20. Sitzung. Wird das Gelernte gefestigt, profitieren viele Patienten nachhaltig.
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