top of page

R-EEG-DIAGNOSEMETHODE

6fbcf019-dda5-449f-a1d0-7289a1d1d12b.png

Mithilfe der FDA-zugelassenen r-EEG-Datenbank können wir feststellen, ob psychiatrische Medikamente für Sie geeignet sind.

Eine objektive, physiologische Datenbank, die uns bei der Medikamentenauswahl im Rahmen der Therapieplanung für Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen unterstützt, die nicht auf die bisherige Behandlung ansprechen, ist äußerst wertvoll.

Die FDA-zugelassene r-EEG-Datenbank wurde in den USA nach 17 Jahren wissenschaftlicher und objektiver Forschung entwickelt.

Die Analyse artefaktfreier EEGs, die mit dem FDA-zugelassenen QEEG-System aufgezeichnet wurden, anhand der r-EEG-Datenbank mithilfe FDA-zugelassener Analysesoftware ist entscheidend, um festzustellen, welche Medikamente wirksam sind und welche einen positiven Effekt haben.

Die Studie umfasst 2500 Patienten, 12.000 Behandlungen und eine Nachbeobachtungszeit von über 6 Monaten. Die Ergebnisse von 8000 Behandlungsepisoden korrelieren mit der Sensitivität von Medikamenten und Medikamentengruppen hinsichtlich des Therapieansprechens gemäß der r-EEG-Datenbank.

Bei der Medikamentenplanung für besonders behandlungsbedürftige Patienten sollte das Ziel darin bestehen, die Medikamente individuell und gezielt auf den Patienten und seine Erkrankung abzustimmen.

Diese Datenbank kann für r-EEG-Tests auf zwei verschiedene Arten genutzt werden.

Typ 1: Der Patient sollte medikamentenfrei sein. Ziel ist es, die Sensitivität, Resistenz oder moderate Sensitivität der Medikamente zu ermitteln, darunter Antiepileptika, Benzodiazepine, Antidepressiva, Stimulanzien und Betablocker. Es wird geprüft, ob insgesamt 30 verschiedene Medikamente aus diesen Gruppen für den Patienten sensitiv sind.

Typ 2: Dies ist ein EEG-Test, der unter laufender Medikation durchgeführt wird, um die Wirkung der ausgewählten Medikamente aus diesen 30 zu beobachten. Mit einer Genauigkeit von 80 % kann vorhergesagt werden, welches Medikament für den Patienten von Vorteil sein wird.

Die Kosten für r-EEG-Tests werden von den IBH-Versicherungen in den USA übernommen.

In einer Studie litten 50 von 100 Patienten an Depressionen und 50 an Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS). Sie wählten das Medikament aus, das mit einer Trefferquote von 80 % auf die Behandlung ansprechen würde.

Sollte die Medikamentenwahl auf den Symptomen des Patienten oder auf den elektrischen Unregelmäßigkeiten in seinem Gehirn basieren? Eine Datenbank mit einer Trefferquote von 80 % lieferte die Antwort auf diese Frage (Stephen C. Suffin & W. Hamlin Emory, 1995).

Eine weitere Studie von Suffin S. C. et al. (1999) untersuchte mithilfe von r-EEG, welches Medikament bei Patienten mit schwerer Depression, die nicht auf Medikamente ansprachen, eine therapeutische Wirkung zeigte.

Diese Studie, an der Patienten mit Depressionen teilnahmen, die durchschnittlich 16 Jahre lang nicht auf Behandlungen angesprochen hatten und mindestens einmal stationär behandelt worden waren, sollte klären, ob r-EEG auch in den schwierigsten Fällen bei der Auswahl des geeigneten Medikaments helfen kann.

Es handelt sich um eine doppelblinde Studie, die an der UCLA durchgeführt wurde. Bei 85 % der Patienten wurde eine Besserung beobachtet. Von 58 Patienten mit Doppeldiagnosen (sowohl Drogenabhängigkeit als auch psychiatrische Erkrankung) profitierten 56 von der Studie.

In einer weiteren Studie der University of California, die r-EEG einsetzte, stellten Schiller et al. (2008) fest, dass bei 65 Patienten mit Doppeldiagnose (nicht-psychotische Patienten mit einer Achse-I-Diagnose und gleichzeitiger Alkohol- und Drogenabhängigkeit) die Medikamentenauswahl mithilfe von r-EEG den Behandlungserfolg steigerte.

Greenblatt et al. (2008) berichteten ebenfalls von höheren Behandlungserfolgen bei 16 Patienten mit therapieresistenten Essstörungen und Depressionen durch die Auswahl von Medikamenten anhand von r-EEG-Referenzdaten. Die Patienten wurden bis zu zwei Jahre lang nachbeobachtet.

Eine Forschergruppe der Stanford University, der University of California und der Harvard Medical School fand in einer randomisierten, verblindeten Studie mit 18 Patienten mit medikamentenresistenter Depression heraus, dass die Behandlungserfolgsrate durch die Verwendung von r-EEG-Referenzdaten erhöht werden konnte (DeBattista C., 2008).

Eine weitere Studie der University of California und der CNS Response Group befasste sich mit der Warnung der FDA, dass SSRI-Antidepressiva das Suizidrisiko bei Kindern und Jugendlichen erhöhen. Ziel war es, den unnötigen Einsatz von SSRI-Antidepressiva zu reduzieren und Kinder vor den suizidalen Nebenwirkungen dieser Medikamente zu schützen, falls sie nicht wirksam sind. Mithilfe von r-EEG ermittelten die Forscher, welche Medikamentengruppe bei Kindern und Jugendlichen wirken würde, und testeten deren Wirksamkeit (Hoffman, D. A., 2008).

Sie stellten fest, dass 48 von 65 Kindern und Jugendlichen nicht auf SSRI-Antidepressiva ansprachen und ihnen diese Medikamente unnötigerweise verabreicht wurden. Daher kamen sie zu dem Schluss, dass die Einnahme von SSRI-Antidepressiva aufgrund der suizidalen Nebenwirkungen, die oft nur geringe oder gar keine Wirkung zeigen, nicht sinnvoll ist.

R-EEG-DIAGNOSEMETHODE

bottom of page