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ASPERGER

Asperger-Syndrom

Fallstudien zum Asperger-Syndrom (Thompson & Thompson, 1995; Ross & Caunt, 2003), 60 Fallstudien zum Asperger-Syndrom (Thompson & Thompson, 2003) mit Kindern im Alter von 5 bis 60 Jahren sowie 15 Fallstudien zu Autismus und Asperger-Syndrom berichteten über Fortschritte in der Neurofeedback-Therapie.

Scolnick (2005) von der Boston University führte eine Neurofeedback-Studie mit fünf Kindern durch, bei denen das Asperger-Syndrom diagnostiziert wurde. Jedes Kind wies individuelle Verhaltensprobleme auf, wie z. B. mangelnde soziale Kompetenzen, fehlende Empathie und Sturheit sowie ein ungewöhnlich hohes Theta/Beta-Verhältnis zwischen 2,19 und 6,89 Hz. Das individuelle Behandlungsprotokoll jedes Kindes basierte auf dessen QEEG und beinhaltete die Förderung von Aktivität im niedrigen Beta-Bereich von 12–15 Hz bei gleichzeitiger Reduzierung langsamer Aktivität im Theta-Band von 4–10 Hz.

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Neurofeedback-Behandlung bei Asperger-Syndrom:

Nach 24 Neurofeedback-Sitzungen berichteten Familien und Lehrkräfte von Verhaltensverbesserungen wie reduzierter Angst, weniger Sturheit, gesteigertem Selbstwertgefühl, größerer Empathie, verbesserter Fehlertoleranz, verstärkter sozialer Interaktion und weniger starken Stimmungsschwankungen. Zudem verbesserte sich das Theta/Beta-Verhältnis bei zwei von fünf Kindern.

150 Kinder mit Asperger-Syndrom und neun Kinder aus dem Autismus-Spektrum zeigten nach der Neurofeedback-Behandlung eine durchschnittliche Steigerung des IQ-Wertes um neun Punkte. [1]–[3]

[1] Thompson, L., Thompson, M., & Reid, A. (2010). Neurofeedback outcomes in clients with Asperger’s syndrome. Applied Psychophysiology & Biofeedback, 35(1), 63–81.

[2] Strehla U, Kotchoubeya B, Martinetza S, Birbaumera N. (2011). Warum verbessern Patienten mit fokaler Epilepsie ihren IQ nach einem Training zur Selbstregulation langsamer kortikaler Potenziale? Journal of Neurotherapy: Investigations in Neuromodulation, Neurofeedback and Applied Neuroscience. Band 15, Ausgabe 3, Seiten 200–213.

[3] Fleischman MJ, Othmer S. (2006). Fallstudie: Verbesserung des IQ-Wertes und Aufrechterhaltung der erzielten Verbesserungen nach EEG-Biofeedback bei leicht entwicklungsverzögerten Zwillingen. Journal of Neurotherapy: Investigations in Neuromodulation, Neurofeedback and Applied Neuroscience. Band 9, Ausgabe 4, Seiten 35–46.

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